Während das SKA-Low-Array darauf ausgerichtet ist, mithilfe tausender kleiner Antennen schwache Signale aus den frühesten Phasen des Universums aufzufangen, wird das SKA-Mid-Array mit großen Parabolantennen Themen wie Galaxienentstehung, Schwarze Löcher und kosmischen Magnetismus untersuchen. Der enorme Datenstrom der Teleskope wird von einer der leistungsstärksten Supercomputer-Infrastrukturen der Welt verarbeitet und dem globalen Open-Science-Ökosystem zur Verfügung gestellt.
Besondere Merkmale des Projekts:
Größtes Teleskop-Array der Welt: Beispiellose Größenordnung und Empfindlichkeit
Multikontinentale Struktur: Gleichzeitige Beobachtungsinfrastruktur in Australien und Afrika
Extreme Datenkapazität: Tägliche Datenproduktion im Exabyte-Bereich
Potenzial für wissenschaftliche Durchbrüche: Neue Entdeckungen zu Dunkler Materie, kosmischer Evolution und den Ursprüngen des Lebens
Das Square Kilometre Array Observatory ist nicht nur ein Teleskop, sondern eine globale Forschungsinfrastruktur, die als CERN des 21. Jahrhunderts beschrieben wird und die Grenzen der Wissenschaft neu ziehen wird. Nach seiner Fertigstellung wird das Projekt als grundlegendes Wissenschaftszentrum die kommenden Jahrzehnte in Astronomie, Physik, Datenwissenschaft und Ingenieurwesen prägen.